Beratung

Raum für Beratung

Jeder Mensch ist ein Kosmos für sich, mit eigenen Leitlinien und Kräften, eigenen Fragen, eigenen Zielen. Er begegnet mit diesem Ureigensten der Welt und seinem Schicksal. Dies ist ein Gespräch, das es zu verstehen und zu lesen gilt. – Gelingt es Dir, Dich in Deinem Ureigensten zu spüren und in ein bewusstes Gespräch mit der Welt zu treten, gewinnst Du Lebenssicherheit und Du kannst, mit frischem Mut gestärkt, Deinen Lebensweg kraft- und zielvoll ergreifen. 

Musst Du ein Schicksalsereignis oder eine Krise verarbeiten? – Willst Du etwas für Dich Wesentliches klären? – Willst Du eine Entscheidung treffen, die sich einfach nicht einstellen will? – Suchst Du spirituelle Vertiefung deines Lebens? – Willst Du in deinem Leben etwas Grundlegendes ändern? – Hast Du ein ganz persönliches Anliegen?

Dann lade ich Dich zu einem offenen Gespräch ein, in dem wir klären, wie eine Beratung für Dich aussehen könnte.

Methodische Ansätze der Beratungsarbeit

Ich-Ansatz

Mit dem Ich-Ansatz in der Beratung wird auf das Potential jedes Menschen geschaut, auf das Einzigartige, das sich entwickeln will. Jeder Moment birgt die Möglichkeit, wie aus dem Nichts heraus, etwas zu beginnen, zu ergreifen oder zu verwandeln. Das Potential ist unbegrenzt …

Der Umkreis eines Menschen steht immer mit letzterem in einem Gespräch. Es kann ganz sanft und still sein; oder es spricht laut und deutlich, wenn dir Verlust, Krankheit oder Krise begegnen. 

Das Ich ist nicht nur innen im Menschen, nicht nur ein Punkt, es ist auch Umkreis, Umgebung und Schicksal. Es tritt dir von aussen entgegen und macht dich, meist unbemerkt, aufmerksam auf Dinge, Menschen oder Aufgaben, die du vergessen hast, die du fliehst, oder die du abgehakt hast. Oder es spricht eben fast lautlos zu dir, so dass nichts geschehen kann, bis du bereit bist und aufbrichst. 

Der Ich-Ansatz in der Beratung möchte deinem Potential zum Auf- bzw. Ausbruch verhelfen. 

Schicksalslernen

Aus dem Ich-Ansatz geht hervor, dass der Mensch immer in einem Gespräch mit seinem Schicksal steht. Um den meist sehr komplexen, vielleicht sogar wirren Lebens-Situationen Herr werden zu können, bedarf es in der Beratungsarbeit einer guten, lebendigen, aber auch klaren Struktur. Gerne lehne ich mich dabei an die von Coenraad van Houten ausgearbeiteten Schritte des Schicksalslernens an. Das komplexe Gesschehen wird dabei zunächst auf eine Situation beschränkt und folgt sodann in klaren Schritten einer Struktur, so dass sich zeigen kann, was sonst verborgen bleibt und wirkt. Im Schicksalslernen geht es darum, das von aussen auf dich Zutretende zu verstehen, es anzunehmen, dich in Einklang damit zu versetzen und umzusetzen.

Leben mit Fragen

Die Arbeit mit Fragen eröffnet einen weiteren Raum der Erfahrung. Für das gewöhnliche Bewusstsein ist der Zugang zum Erlebnisraum der Frage zunächst verstellt. Einer Frage folgt die Antwort – fertig. Eine echte Frage ist dagegen Grenzort des gewöhnlichen Bewusstseins. Sie verstummt nicht, wenn Antworten geliefert werden. Sie lebt weiter, wie die Frage eines kleinen Kindes. Eine Frage in diesem Sinne ist das Präludium des Erlebnisraumes des Ich. Denn das Ich berührt sich selbst in einer echten und lebendigen Frage. 

In diesem Sinne eröffnet das Fragen bisher verschlossene Türen zu sich selbst, zu seinem eigenen Wesen. Es kann zum Gefährt der Entwicklung werden. 

Methodisch sind Erkenntnisfragen von der Herzens- und diese wiederum von der Lebensfrage zu unterscheiden. 

Katathym-imaginatives Bilderleben

Hanscarl Leuner verdanken wir die Methode eines tief in uns verankerten Bilderlebens. 

Bilder sprechen eine Sprache, die der Seele viel näher sind als Worte oder Gedanken. Bilder, die erlebend zu uns sprechen, können in der Tiefe Wunden heilen, die Worte nie erreichen würden. 

Bilderleben, das sanft zum Sprechen gebracht wird, kann uns aufmerksam machen auf Unverarbeitetes, Unverdautes, Unterdrücktes oder auch Zurückgewiesenes. Es kann uns auch wieder verbinden mit etwas in uns, das wir vielleicht ahnten, unentwegt suchten oder vermissten. Denn wir berühren in dieser Arbeit den unendlich tiefen Bilderschatz der Seele, eine Quelle, der wir viele Gaben verdanken und die nun wieder aufleben dürfen; Gaben wie Kreativität, Vertrauen, Beheimatung oder Zuversicht.

Mit dem katathym-imaginativen Bilderleben beginnen wir Bilderreisen, die uns neue, innere Tore öffnen, tiefe Wunden heilen oder unbemerkte Ängste erkennen und entlarven lassen.

Biographie-Arbeit

Jede Biographie ist ein lebendiges Kunstwerk, das auf geheimen Rhythmen beruht, die durch die sich in ihr aussprechende Individualität gestaltet werden. Jedoch laufen diese Rythmen nicht wie ein Räderwerk ab. Sie bedürfen heute der bewussten Mitarbeit. 

Daher wird es immer wesentlicher, sich an biographischen Knoten- oder Wendepunkten zu fragen, wo man sich gerade befindet und inwieweit der biographische Faden intakt ist. Jede Krise kann der Aufruf sein, den verlorenen Faden wieder aufzusuchen; jede Krise ist eine Chance, näher an die eigenen biographischen Impulse zu gelangen.

Unter den heutigen Lebensverhältnissen gibt es viele Situationen, in denen es einiger Mühe bedarf, den ureigenen Lebensfaden aufzufinden und weiter zu spinnen. Dies ist das Ziel der biographischen Arbeit.